Geschäftsbericht

FWS-Jahresbericht 2010 für das Vereinsjahr
(Ständerat Dr. Peter Bieri, Präsident FWS)


Der vorliegende Jahresbericht ist wie folgt gestaltet

1. Umfeld, mit vertiefter Analyse der Energiepreise

2. Rückblick auf das Geschäftsjahr 2010

3. Ausblick


1. Umfeld

Am 11. März 2011 um 14.46 Uhr ereignete sich das gewaltige Erdbeben vor der japanischen Küste auf der Höhe von Sendai, in 130 km Distanz im Pazifik, in 36 km Tiefe. Das Erdbeben der Stärke 9 auf der Richterskala löste eine 25 Meter hohe Flutwelle aus. Wie jüngste Nachbeben zeigen, ist das Ende dieser geologischen Verschiebungen noch nicht absehbar. Dass der Tsunami dabei ein Atomkraftwerk in arge Mitleidenschaft gezogen hat und in der Folge radioaktives Material freigesetzt wurde, hat die halbe Welt erschüttert, die politische Landschaft kurzfristig verändert –so auch in Deutschland und in der Schweiz – und die Frage der zukünftigen Energieversorgung zum Hauptthema der öffentlichen und politischen Wahrnehmung machen lassen. Viel ist darüber in den letzten Wochen geredet und geschrieben worden.

Im Rahmen unserer Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz leisten wir einen wertvollen Beitrag zur effizienten Nutzung von Energie in unserem Land. Die Branche trägt mit ihren leistungsfähigen Geräten dazu bei, dass die CO2-Produktion bei den Heizungen reduziert werden kann. Dieser Beitrag ist wichtig, betreibt man doch mit den heutigen, allzu oft wenig nachhaltigen Lebensformen im grossen Stil Raubbau an unseren natürlichen Ressourcen. Dabei denke ich nicht nur an die Energie sondern auch an unsere Rohstoffe oder an das stets knapper werdende Trinkwasser.

Bei der Diskussion um Energieverbrauch, Umweltbelastung und Mobilität spielt die Bevölkerungsentwicklung eine wichtige und immer wieder vergessene Rolle. Je mehr Einwohner die Schweiz zählt, desto mehr Gebäude für das Wohnen und Arbeiten brauchen wir und desto grösser ist das Verkehrsaufkommen. Von der Nachfrage nach Wohn- und Arbeitsfläche kann unsere Branche direkt profitieren. Die gelbe Linie zeigt die

Quelle: Bundesamt für Statistik


Entwicklung der Bevölkerung in Millionen (Skala links) und die rote Linie gibt Auskunft zur Bevölkerungsentwicklung in Prozent. Wir stellen fest, dass die Bevölkerung mit ständigem Wohnsitz in der Schweiz zunimmt und daher die Bautätigkeit mindestens erhalten bleibt.

Die Entwicklung des Sanierungsmarktes beeinflusst die Chancen des Wärmepumpenmarktes. Je mehr Bund, Kantone und Gemeinden sich im Bereich Umbau engagieren, desto grösser sind die Chancen für den Baumarkt. Das Problem für die Branche sind des öftern nicht die Aufträge, sondern das fehlende Fachpersonal. Aus diesem Grund wird das Volumen vorderhand nicht massiv gesteigert werden können, sondern auf dem aktuellen Niveau in etwa verharren.

Wie entwickeln sich die Energiepreise?

Hierzu können genaue Angaben nur rückblickend gemacht werden, da aktuelle Ereignisse die Energiepreise kurzfristig und stark beeinflussen. Es trifft allerdings zu, dass die Energiepreise die Wahl des Heizsystems beeinflussen. Daher ist es richtig, dass sich die FWS mit den Energiepreisen befasst und in ihren Erwägungen und Berechnungsbeispielen darstellt, dass es je nach Systemwahl unterschiedliche Nebenkosten gibt – bei Ölheizungen, Kaminfeger, Feuerungskontrolle, Brennerservice und Tankrevision.


Quelle: Erdölvereinigung


Die Preise für Heizöl extra leicht waren im Jahr 2010 im Vergleich zum Jahr 2009 um ca. 12 Prozent höher. Ereignisse wie die politischen Unruhen in den arabischen Staaten, die Explosion der Ölbohrplattform Deepwater Horizon am 20. April 2010 im Golf von Mexiko, die Zukunft der Atomenergie nach dem Reaktorunfall von Fukushima sowie die Diskussionen um Erdölreserven und deren Verbrauch beeinflussen den Heizölpreis zusätzlich.

Erdgas zählt ebenfalls zu den fossilen Energieträgern. Erdgas zu nutzen ist sicher sinnvoll, ob man es zur Herstellung von Gebäudewärme verbrennen soll oder ob es intelligentere Anwendungen gibt, ist eine andere, aber doch berechtigte Frage. Die Preise für Erdgas sind nicht den gleichen Schwankungen wie die des Heizöl unterworfen. Man muss kein Prophet sein um


Quelle: www.erdgas.ch


sagen zu können, dass auch die Erdgaspreise steigen und dem Trend der übrigen Energieträger mittelfristig folgen werden.

Bei Energiefragen muss man sich auch mit den Holzpelletpreisen befassen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Versorgung haben sich die Produzenten neu aufgestellt und können den Brennstoff heute zuverlässig liefern. Die Qualität der Pellets ist in der Norm EN 14961-2 Klasse A1 europaweit festgelegt. Die Hersteller von Pelletkesseln können davon ausgehen, dass klar definierte Brennstoffe angeliefert werden. Dies ist übrigens ein interessantes Beispiel für die Notwendigkeit von versierten und schlagkräftigen Fachverbänden. Die nachstehend aufgeführte Preisdarstellung entstammt der Website www.pelletpreise.ch. Sie zeigt die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Energieformen. Die vier Kurven zeigen die Entwicklung der Pelletpreise in Abhängigkeit der Bezugsmenge in Tonnen. Die Pelletpreise scheinen stabil zu sein. Die Öl- und Gaspreiseentwicklungen dienen als Vergleich.


Quelle: www.pelletpreise.ch

Zur Vervollständigung der Untersuchung der Energiepreise gehört die Betrachtung der Strompreise. Die Strompreise steigen wieder, nachdem der


Quelle: www.strom.ch

Preisüberwacher dem Anstieg vor einem Jahr einen vorübergehenden Einhalt geboten hat. Wie sich die Strompreise in den nächsten Monaten entwickeln, ist unklar. Da sie in der Schweiz im internationalen Vergleich tief liegen, ist davon auszugehen, dass sie steigen werden. Analysen gehen von einem Anstieg von 5 bis 8 Prozent aus.

2. Rückblick auf das Geschäftsjahr 2010


Verkaufszahlen WP pro Jahr

Mit 20'044 verkauften Wärmepumpen liegt die Verkaufszahl minim unter dem Vorjahr von 20‘595 Stück. Es gilt zu bedenken, dass im Jahr 2009 mit dem Konjunkturförderprogramm des Bundes rund 1‘110 Wärmepumpenanlagen zusätzlich gefördert und in der Folge auch installiert wurden. Wird die Verkaufszahl 2010 um diesen zusätzlichen staatlichen Effort bereinigt, so darf man feststellen, dass sich die Wärmepumpenverkäufe auf erfreulich hohem Niveau behaupten konnten.

Wärmepumpen sind in der Schweiz von sehr grosser Bedeutung. Wer die Medien verfolgt, wird unschwer feststellen, dass wir mit unseren Produkten den Wärmemarkt in Zukunft entscheidend mitgestalten können. Gemäss der Studie des Bundesamtes für Energie „Schweizerische Statistik der erneuerbaren Energien 2009“ sind zur Zeit rund 160‘430 Wärmepumpenanlagen in Betrieb.


Quelle: Bundesamt für Energie, BFE

Die Wärmepumpen nutzen gemäss dem Bericht 8‘779 TJ (Terrajoule), respektive 2‘439 GWh erneuerbare Umweltenergie aus der Luft, aus dem Boden und aus Gewässern.

Die Wärmepumpen werden mit 4‘140 TJ, respektive 1‘150 GWh Strom angetrieben. Wird der Strom zu einem bescheidenen Preis von 15 Rappen pro Kilowattstunde eingesetzt, ergibt sich für die Stromlieferanten ein Umsatz von über 170 Mio. CHF.-. Dies ist in zweierlei Hinsicht beachtlich. Zum einen ist die aus der Umwelt bezogene Energie beachtlich, zum anderen sind wir für die Stromindustrie ein wichtiger Kunde; auch wenn uns bewusst ist, dass sich die Strompreise aus je einem Drittel für Produktion, Netze sowie Steuern und Abgaben zusammensetzen.

Eine weitere Überlegung: Wenn die Heizungen wie früher mit Ölkesseln statt mir Wärmepumpen ausgerüstet worden wären, hätte man 3‘589 GWh, respektive 360 Mio. Liter Heizöl verbrannt und dabei 952‘130 Tonnen CO2 produziert. Wärmepumpen reduzieren demnach den CO2-Ausstoss in erheblichem Masse. Nicht umsonst werden die Wärmepumpen in der derzeitig geführten Diskussion um die CO2-Gesetzgebung und die darin gesetzten Zielsetzungen regelmässig als gutes Beispiel genannt.

Vorstand FWS

- Präsident: Dr. Peter Bieri, Ständerat

- Vizepräsident: Giorgio Lehner, EKZ

- Ruedi Mattenberger, Fritz Krebs + Co. AG

- Alex Nietlisbach, AWEL Kt. Zürich

- Martin Bettler, Romande Energie (GV 2005)

- Marco Andreoli, CTA AG (GV 2005)

- Stefan Berli, Foralit AG, (GV 2006)

- Peter Betz, VSE (GV 2008)

- Ernst Reolon, Koster AG (GV 2008)

- Christoph Schär, suissetec (GV 2009)

- Markus Giger, AlphaInnotec AG (GV Herbst 2010)

- Hans Neuenschwander, BKW FMB Energie AG (GV 2006 bis Herbst 2010)

- Daniel Dähler, BKW FMB Energie AG (GV Herbst 2010)


Kommen wir zur Arbeit der Organe. Der Vorstand leistete im Berichtsjahr eine grosse Zusatzarbeit und traf sich für die Bewältigung der Aufgaben zu 6 Sitzungen. Normalerwiese sind es deren zwei bis drei. Die Vorstandssitzungen erforderten ein kreatives und konzentriertes Arbeiten, galt es doch die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft neu zu stellen. Im vergangenen Vereinsjahr ging es nicht weniger als um die Neuausrichtung der FWS nach dem Wegfall der Globalbeitrage des BFE. In den besten Jahren leistete das BFE einen Beitrag von CHF 1,6 Mio. an unsere Tätigkeiten. Mitunter konnte mit diesen öffentlichen Mitteln der Wärmepumpenmarkt aufgebaut werden. Die FWS konnte die verschiedenen Leistungen erbringen, ohne dass die Hersteller und Lieferanten von Wärmepumpen, die Bohrunternehmen, die Installateure, Planer und EVU’s selbst allzu tief in die Tasche greifen mussten. An dieser Stelle dankt die FWS den Bundesorganen für diese erfolgreiche Zusammenarbeit in den letzten gut fünfzehn Jahren. Die neue Finanzierungsform erforderte eine unvoreingenommene Beurteilung von verschiedenen, zum Teil auch unkonventionellen Lösungen. Damit einher ging die Anpassung der Strukturen mit der Schaffung von zwei Industrievertretungen. Alle diese Veränderungen mussten in die Statuten eingearbeitet werden. Die Statutenrevision wurde in die Vernehmlassung gegeben und durch einen Juristen begleitet. An zwei ordentlichen DV sowie an zwei Mitgliederversammlungen – wovon die eine im Lichte der Neuorganisation ausserordentlich abgehalten wurde – wurden die Geschäfte der FWS behandelt.

Informationsstelle Bern
Neben den vielen Auskünften am Telefon, per E-Mail und in einzelnen Fällen schriftlich, wurden 22 Informationsveranstaltungen für Hausbesitzer und Bauherren durchgeführt. Die Informationsstelle organisierte zusammen mit dem BFE die Wärmepumpen-Tagung in Burgdorf.

Informationsstelle Yverdon
An unserer französisch sprachigen Informationsstelle wurden 2900Dokumenten verschickt. Zwei Tagungen wurden für die Mitglieder durchgeführt. Die Informationsstelle in Yverdon ist nicht nur für die Betreuung der französisch sprachigen Mitglieder zuständig, sie organisiert auch die gesamte Aus- und Weiterbildung in der Romandie. Der Auftritt an der habitat & jardin ist jedes Jahr ein Höhepunkt, um Interessierte zu beraten und die Mitglieder zu treffen.

Informationsstelle Lugano
Dank der Informationsstelle in Lugano konnte die Wärmepumpentechnik auch im Tessin vorwärts gebracht und der Branche ein Gesicht gegeben werden. Auskünfte, Messeauftritte, Medienarbeit, Nachführung der italienischen Website waren nur einige der viele Aufgaben, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SUBSI für die FWS erledigt haben. Speziell zu benennen sind die 4 Konferenzen von Postfinance organisiert mit total 400 Teilnehmern.

Aus- und Weiterbildung
Die Basiskurse, die Zertifizierungskurse sowie die Prüfungen haben sich bewährt. Ein hoher Aufwand muss für die Gewinnung von Kursteilnehmern betrieben werden. Die Installationsfirmen sind stark ausgelastet, so dass oft wenig Zeit für die Weiterbildung besteht; besonders auffällig ist diese Tendenz bei Installateuren, die bei uns nicht Mitglied sind. 475 Manntage Ausbildung wurden im vergangenen Geschäftsjahr durchgeführt, was ausserordentlich anerkennenswert ist.

Gütesiegel für Wärmepumpen und Bohrfirmen
Die Arbeit für die Qualitätssicherung ist ein herausragendes Merkmal für die Branche. Im vergangenen Berichtsjahr wurden 70 Gütesiegelanträge für Baugruppen von Wärmepumpen behandelt und davon 66 abgeschlossen. Die Kommission hat auch die Arbeiten für die Qualitätssicherung für Inverter-Wärmepumpen aufgenommen. Ende Jahr waren 49 Bohrfirmen mit dem Gütesiegel ausgezeichnet. Die Arbeit umfasste die Dossierbearbeitung, Feldaudits, Kommissionssitzungen und Weiterbildungsveranstaltungen für Bohrfachleute.

Wärmepumpendoktor
Obwohl die Funktion von Peter Hubacher nicht aktiv kommuniziert wird, wird er immer wieder zur Beurteilung von Planungs- und Ausführungsarbeiten von Wärmepumpenanlagen beigezogen. Lediglich Telefonauskünfte und die Beratung von Mitgliedern sind kostenfrei. Die übrigen Arbeiten kann die FWS an die Auftraggeber verrechnen.

Zur vollständigen Arbeit der FWS zählen auch die Beteiligung bei Normen-Besprechungen auf nationaler und internationaler Ebene, Gespräche mit politischen Behördenund Amtsträgern sowie relativ intensive Kontakte mit den Vereinen suissetec, Kältefachverband und dem neuen Verband GebäudeKlima Schweiz. Die FWS macht keine Arbeiten, die andere Vereine oder Verbände bereits gut erledigen. Die FWS ist für eine konstruktive Zusammenarbeit sehr aufgeschlossen.



Im August 2010 erschien die erste Ausgabe unserer Mitglieder-Information. Das Mitteilungsblatt informiert die Mitglieder über die laufenden Arbeiten innerhalb der Fachvereinigung. Die Mitglieder-Information erscheint in Abhängigkeit der Aktualität 4 bis 6 Mal pro Jahr in deutscher und französischer Sprache. Die italienisch sprachigen Mitglieder werden mit den Ausgaben in Deutsch und Französisch bedient. Es zeigt sich, dass es vermehrte Kommunikation braucht, um die Leistungen der FWS auch sichtbar zu machen. Dies ist bei unserer neuen Ausgangslage von zentraler Bedeutung.

Die Mitglieder können sich über die Webseiten, die Mitglieder-Information und den Jahresbricht der FWS, der auf der Webseite hinterlegt ist, informieren.

Auch nach der Neuausrichtung des Programms EnergieSchweiz führen wir gemeinsame Projekte mit dem Bundesamt für Energie / Programm Energie Schweiz durch.

Mehrere FWS Projekte unterstützte EnergieSchweiz direkt:

- Vollzugskontrolle des Stabilisierungsprogramms

- Überarbeitung der Kursunterlagen des Zertifizierungskurses

- Entwicklung eines Schallkurses und des Planungskurses Erdwärmesonden-Anlagen

- Konzeptentwicklung für einen Kurs für Grosswärmepumpenanlagen

3. Ausblick

Nach einem sehr arbeitsreichen Jahr geht es 2011 darum, unsere eigene Energie bei der FWS für den Wärmepumpenmarkt, den Einsatz von erneuerbaren Energien und die weitere Reduktion des CO2-Ausstosses einzusetzen. Die Zeit und die äusseren Umstände dazu sind günstig. Nutzen wir sie mit unserer fachlichen Kompetenz, mit einem geschickten Auftritt im Markt und mit dem notwendigen beruflichen Standesbewusstsein. Dazu braucht es aber auch eine konstruktive und loyale Zusammenarbeit innerhalb der Branche. Wir sind Konkurrenten auf dem Markt und Kollegen mit gemeinsamen Interessen innerhalb der FWS und im Wettbewerb mit anderen Systemen.

Die FWS hat sich eine hervorragende Position erarbeitet. Sie gilt als der klare und glaubwürdige Vertreter der Branche. Gerade in der vergangenen Woche hat die Zeitschrift „Beobachter“ und die Zeitung „NZZ“ den Kontakt mit der FWS aufgenommen. Es werden mehrseitige Beiträge zur Wärmepumpentechnik veröffentlicht werden. So kann die FWS für seine Mitglieder Image, Bekanntheitsgrad und zusätzliche Märkte aufbauen.

Im laufenden Jahr soll das Aus- und Weiterbildungsangebot weiter ausgebaut werden. Die Qualitätssicherung wird mit dem Konzept für ein Minergie Modul Wärmepumpen ergänzt. Auch wird am Kommissariat für Erdwärmesonden gearbeitet.

Abschliessend danke ich den Vorstandsmitgliedern, den Ressort-, Informations-stellen- und Kommissionsleitern für die kompetente und kooperative Zusammenarbeit sowie der Geschäftsstelle für den wertvollen Rückhalt.

Bern, 14. April 2011

Peter Bieri, Ständerat ZG
Präsident FWS

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