Erfolgreiche 20. Wärmepumpen-Tagung

26.06.2014 07:16 von Antonio Milelli

20. Wärmepumpen-Tagung in Burgdorf

Am 25. Juni 2014 fand in Burgdorf die traditionelle Wärmepumpentagung statt. Dies bereits zum 20. Mal. Die Veranstaltung stand unter dem Motto «Wärmepumpen sind (auch) smart». Rund 180 Teilnehmer besuchten die bewährte Forschungstagung und sorgten für einen würdigen Rahmen.

 

In diesem Jahr fand die traditionelle Wärmepumpen-Tagung zum 20. Mal statt. Seit dem ersten Anlass 1995 hat sich die Veranstaltung zur Tradition und zum jährlichen Treffen der Schweizer Wärmepumpenszene entwickelt. Der Erfolg ist den Referenten mit ihren fundierten Vorträgen sowie Ihnen als Besucher und Experten in der Wärmepumpen-Branche – sei dies als Forscher, Hersteller, Lieferant, Planer, Installateur oder Anwender – zu verdanken. Die Tagung hat in den 20 Jahren ihres Bestehens die Forschungskompetenz in der Schweiz gezeigt und manchen innovativen Ansatz vorweggenommen, der später zum Erfolg wurde. Der Initiant der Tagung, Dr. Martin Zogg, blickte am Schluss der diesjährigen Veranstaltung zurück und hat wichtige Entwicklungsschritte der Wärmepumpentechnologie in Erinnerung gerufen.

 

Die diesjährige Veranstaltung stand unter dem Titel «Wärmepumpen sind (auch) smart». Wärmepumpen sind schon lange eine schlaue Lösung, um eine minderwertige Wärmequelle in eine nutzbare Energieform umzuwandeln. Möglichst effiziente Systeme müssen aber über ausgefeilte Kältemittelkreisläufe verfügen, müssen in Abstimmung mit der Wärmequelle und der Wärmesenke intelligent gesteuert werden oder müssen in der Kombination mit verschiedenen Energiequellen und Speichern betrieben werden. Dafür braucht es eine kommunikative Steuerung und eine intelligente Abstimmung der diversen Systeme. Diese Forderung gilt auch für die Integration von Wärmepumpen in die Prozesse des Wärmebezügers, wie beispielsweise eines Industriebetriebs. Dies sind die wichtigsten Erkenntnisse der diesjährigen Tagung.

 

Besondere Herausforderungen werden die Einbindung von Wärmepumpen in intelligente Stromnetze oder in eine nachhaltige Energieversorgung einer Stadt sein, wie Peter Wagener (Leiter des Projekts «Heat pumps in smart energy grids for sustainable cities» der Internationalen Energie Agentur IEA) berichtet hat. In weiteren Referaten wurde Neues über die Kombination von Wärmepumpen mit verschieden erneuerbaren Energiequellen, die Integration ins System des Wärmebezügers sowie über clevere Konzepte für den Kältemittelkreislauf berichtet.

 

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