„Gratisstrom“ – Strompreise sinken

30.03.2012 10:29 von Antonio Milelli

Sinkende Strompreise sprechen für Wärmepumpen. Zum einen prognostiziert das Bundesamt für Energie BFE Strompreise, zum anderen unterstreicht der Echo-der-Zeit-beitrag auf Schweizer Radio DRS 1 vom 27. März, dass ausreichend Strom vorhanden ist und sich die Stromangebotsseite in Zukunft verändern wird. Samuel Leupold von der BKW Energie AG nahm Stellung zur Situation, dass die BKW Strom mit negativen Preisen einkaufen konnte. Der BKW wurde Geld bezahlt um Strom aus Deutschland abzunehmen. „Immer wieder tritt die Situation ein, dass am europäischen Strommarkt Strom zu negativen Preisen angeboten wird. Das kommt daher, dass riesige Mengen Stromproduktionsanlagen mit erneuerbaren Energien gebaut wurden und dass die Energiegesetze zum Beispiel in Deutschland vorschreiben, dass der Strom aus erneuerbaren Energien abgenommen werden muss. Das würde bedeuten, dass bei Überangebot an Strom aus erneuerbaren Energien Kohle-, Gas- oder Atomkraftwerke abgestellt werden müssten. Das ist nicht möglich. Daher werden zu bestimmten Zeiten Stromabnehmern Geld dafür bezahlt, dass sie Strom entgegennehmen. Letztmals passierte das zwischen Weihnachten und Neujahr 2011.“, sagte Leupold gegenüber dem Schweizer Radio. Es ist offensichtlich, dass sich der Strommarkt in vielerlei Hinsicht ändern wird. Diese Situation ist für Wärmepumpenbesitzer günstig und ebenso für Firmen, die im Wärmepumpenmarkt arbeiten.

Beitrag "Stromschwemme in Europa"

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