Wenn die Wärme aus der Umwelt kommt

26.10.2012 10:46 von Antonio Milelli

Der unberechenbare Ölpreis, Risiken der Energieversorgung und die globale Klimaerwärmung geben zu denken. Wer heute ein Haus baut oder umbaut, sucht immer öfters nach Alternativen mit erneuerbaren Energien.

Wärmepumpen stehen in der Schweiz hoch im Kurs. Ihr Marktanteil ist in den letzten Jahren sukzessive gestiegen. Letztes Jahr sind in der Schweiz insgesamt 18'905 Wärmepumpen verkauft worden. Daniel Küchler, Marketingleiter beim Schweizer Hersteller Hoval, hält dazu fest: «Der Marktanteil von Wärmepumpen bei neuen Heizsystemen liegt schon heute bei rund 40 Prozent.» Im Wohnungsbau, sprich Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser, kommen heute laut Küchler fast ausschliesslich Wärmepumpen zum Einsatz.

«Beste Zukunftsaussichten»
Stephan Peterhans von der Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz (FWS) geht davon aus, dass sich die Effizienz von Wärmepumpen noch verbessern wird: «Die Forschung macht weiter Fortschritte. Wärmepumpen gehören damit zu den Heizsystemen mit besten Zukunftsaussichten.»

Wärmepumpen leisten einen wichtigen Beitrag, um sowohl Energie als auch Betriebskosten zu sparen. Der Einbau einer Wärmepumpe und die nötige Technik kosten zwar Geld, doch die Investition lässt sich im Lauf der Jahre durch tiefere Ausgaben für den Bezug von Energie und geringere Wartungskosten amortisieren.

Energie und Kosten sparen
In Kombination mit einer sehr guten Gebäudehülle sinkt der Energieverbrauch gegenüber konventionellen Bauten um den Faktor 7 bis 10. Wichtig ist aber, sich vorgängig ins Bild zu setzen und sich beraten zu lassen, zum Beispiel bei den Energieberatungsstellen in Kantonen und Gemeinden, die in der Regel kostenlos sind.

Autor: Jürg Zulliger

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